Dienstag, 3. Dezember 2013

Miami final ...

Hier also jetzt der letzte Bericht aus Miami:

Am nächsten Tag waren wir noch in ein Einkaufszentrum. Unglaublich, wie da die Preise waren und wie die das aufgezogen haben:
Ein Weihnachtsbaum aus Christsternen und eine Fußgängerzone in der Kojs durch den Fußboden schiwmmen ... schon verrückt diese Amis.
Auf dem Rückweg zum Hotel sind wir dann noch an den Villen vorbei. Hier seht ihr die Jacht von Usher (man kann es lesen auf einer der Scheiben) ... der wohl dann zur Zeit im Miami weilt :)
In der Innenstadt dann noch ein Foto vorm Weihnachtsbaum ...
Und endlich ins Hofbräuhaus ...
Das Essen war wirklich gut! Käsespätzle ... hmmm
Ein deutsches Bier unter Palmen ... was will man mehr ;)
Natürlich noch an den Strand ... leider war heute nicht wirklich sonne da und es waren nur 23 Grad. 
Hier seht ihr die Häuschen aus den Baywatch Filmen ;)
Zwischendurch sind immer wieder Flugzeuge mit Bannern über den Strand gefolgen und haben Casinos und Clubs angepriesen ...
Es war wie gesagt ohne Sonne leider zu kalt um ins Wasser zu gehen, deswegen nur bis zu den Knien heute rein ...
Abends musste ich dann noch ein paar Homeworks machen, was sich als schwierig herausstellte, weil wir zwar so eine Art Schreibtisch in unserem klinisch weißen Hotelzimmer hatten, aber keinen Stuhl ... also musste ich mir den Schreibtisch ans Bett ziehen und so arbeiten ... ging auch irgendwie. Die anderen waren in der Zeit feiern ... aber zwei Professoren in meinen classes haben halt gedacht wir hätten viel Zeit über Thanksgiving ;)
Am nächsten Tag hat dann endlich die Sonne geschienen, es waren 27 Grad und wir konnten ins Meer:
Hier zwei Baby-Möwen:
Wir haben Mittags auch noch in einem kubanischen Restaurant halt gemacht und dort gegessen. Es war sehr lecker!
Danach dann noch in einen Zigarrenladen, der ein bisschen auch wie ein Museeum aufgebaut war.
Man konnte dem Mann zugugcken, wie er arbeitete ... wir haben uns dann noch ein paar Zigarren gekauft (die sind hier echt günstig) um Abends in der City einen auf dicke Hose machen zu können ...
Noch ein letztes Mal an den Strand ...
Und Abends in der City zum Abschluss noch ein argentinisches Rumpsteak:
Dann haben wir noch das letzte Clemson Football Spiel in einer Bar geguckt (war ein Auswärts-Game) leider hat Clemson das Spiel knapp verloren. Eigentlich eine gute Bilanz, nur zwei Spiele verloren in der ganzen Saison aber die anderen Studis hier sind total niedergeschlagen, dass sie jetzt nicht mehr zum national Championship fahren können ... hier gibt es halt eben entweder nur den ersten Platz oder du bist Nichts! Schon komisch ...
Auf dem Weg zurück in Hotel: noch ein Klamottenladen, der lauter alte Singer Nähmaschinen im Schaufenster hatte ...
Der Blick zurück auf die Einkaufsmeile, errichtet, nach europäischem Vorbild:
Und hier mal der Vorplatz von einem Hotel. Und das war noch nicht mal das Ritz. ... Dieses Bild hat sich uns tatsächlich sehr oft geboten ... ganz nach dem Motto : "Eure Armut kotzt mich an!" ;)
Am nächsten Morgen (1. Advent = 25 Grad Celsius ;) ging es dann auch schon früh nach Hause, weil 14 Stunden Fahrt vor uns lagen ... ich bin den ganzen Weg gefahren, mit Pausen allerdings.
Also noch ein letztes Mal unter Palmen frühstücken ...
In Clemson angekommen noch den letzten Wocheneinkauf erledigen ...
Und am nächsten Morgen habe ich den Mietwagen zurück gefahren. Den Rückweg habe ich dann mit dem Bus zurück gelegt
An die nächste Bushaltestelle zu kommen, ist ganz schön anstrengend, weil die hier keine Bürgersteige haben. Es gibt zwar Fußgängerampeln, aber wie ihr hier sehen könnt, enden die Aufstiege einfach im Gras und man darf auf der Straße weiterlaufen am Rand ... Der Bürgersteig wurde eingespart.
Die Bushaltestellen sind auch ziemlich weit auseinander. Die nächste war beim nahegelegenen Walmart.
Ich hatte noch ein bisschen Zeit und bin noch einmal durchgeschlendert. Alleine vier Gänge haben die wie dieser hier:
Und dann war ich endlich wieder zu Hause. In dem Haus in der Mitte wohne ich:

Ich hoffe die Berichterstattung von Miami hat Euch gefallen und ich konnte Euch einen guten Eindruck von Miami vermitteln. 

Bis demnächst und haltet die Ohren steif!

Andi(:

Montag, 2. Dezember 2013

Miami 2

So, also dann jetzt wie versprochen die Fortsetzung vom Miami Bericht ... da wir ja noch im Cape Carnaveral vorbei gefahren sind, kamen wir erst spät Abends in Miami an und es war schon dunkel. Unser Hotel war nur 50 m vom Strand weg und wir sind natürlich sofort ans Meer gegangen ...
Danach haben wir dann noch ein bisschen die Innenstadt erkundet, die wie ich feststellen musste, doch sehr europäisch angehaucht ist. Wahnsinn, was wir auf dem Weg dorthin für Karren vor den Hotels gesehen haben ...

Was gibt es natürlich auch in Miami und wo muss man unbedingt mal hin, wenn man in Miami ist ... na, könnt ihr es Euch denken? Natürlich ... wenn man schon einmal in Miami ist, muss man noch beim Hofbräuhaus München vorbei schauen ... wo auch sonst ;)
Wir hatten an dem Abend allerdings noch keine Lust auf Bier (wie so oft ;) und haben den Besuch dann noch etwas verschoben ... also zurück zum Hotel und ab in die Haia, damit wir am nächsten Tag fit sind! 
So jetzt noch einmal der Weg von unserem Hotel zum Strand ... links der Passat ist unserer und nochmal links daneben war direkt der Eingang zu unserer Hotel Lobby. 
Auf dem nächsten Foto stehe ich neben unserem Auto ...
Und hier stehe ich auf dem Holzsteg, den ihr auf dem vorherigen Foto sehen könnt. Also wirklich nicht weit bis zum Strand ... :) leider war das Wetter an diesem Tag nicht ganz so gut (nur 20° C) ;) und wir haben uns entschieden an dem Tag den Ausflug nach Key West zu machen in der Hoffnung, dass es auf der 4,5 stündigen Hinfahrt etwas besser wird und wir in Key West vielleicht ins Wasser gehen können ...
In Key West angekommen mussten wir uns dann erst einmal einen Parkplatz suchen und haben die Innenstadt und die Cigarrenläden erkundet. Es sind nur 90 Meilen bis Kuba und viele versuchen wohl von Kuba aus mit einer Nussschale oder ähnlichem schwimmfähigen Material so in die USA zu kommen ;) Key West ist auch sehr cubanisch angehaucht, meint man zumindest. Hier ein Foto von mir am südl. Punkt :-)
Dann haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen einmal aus einer frischen Kokusnuss zu trinken ... hat auch nur 3$ gekostet ...
Die Invest Kosten für das business waren sehr gering. Da stand ein Kerl am Straßenrand mit einer Tonne Kokosnüsse auf der Ladepritsche seines Trucks und der hatte einen Akkuschrauber mit einem Ø6 mm Stahlbohrer im Futter, in der Hand. Damit hat der dann immer eine Bohrung angefertigt und einen Strohhalm reingesteckt ... ;) und am Ende vom Tag hatte er dann bestimmt 300 $ verdient ... so lässt es sich doch leben :-D
Nach Key West sind wir dann auf dem Rückweg noch in einen State park hineingefahren. Davon gab es ca. vier auf dem Weg runter bis zum südlichsten Punkt ... aber wir wollten erst auf dem Rückweg in einen rein, weil wir hofften, dass das Wetter sich noch bessert, was es leider nur in Maßen getan hat ... Man fährt bei diesen Parks (National oder state parks) an einen Schalter am Eingang und bezahlt pro Person im Auto. Bei uns waren das jetzt 10$ also 2.50$ pro Person. Ich finde das geht noch, denn die Natur ist echt schön in denen Parks und es ist sehr sauber und aufgeräumt. 
Zum Glück hatten wir unsere Haustiere nicht dabei ... mit denen wären wir nicht rein gekommen ;)
Dieser Weg hier ist eine alte Bahnstrecke, die gleich in eine Brücke über geht, aus der allerdings ein Stück entfernt wurde, damit die Touris nicht weiter gehen können, das seht ihr gleich. Aber das erste kurze Stück der Brücke dient heute noch als Aussichtsplattform für Touristen. Auf dem ganzen Weg nach Key West haben wir immer wieder alte Brücken neben denen gesehen, auf der wir fuhren. Ich denke die Meeresluft macht es wohl notwendig, die Brücken spätestens alle 30 Jahre neu zu bauen und die werden dann nicht saniert, sondern es wird einfach daneben eine Neue gebaut. Ist günstiger, denke ich. Von der alten Brücke werden dann einfach 10 m am linken und am rechten Ende abgerissen, damit niemand mehr darauf kommt und vor allem von dort Fischen kann, denn das haben dort sehr viele Leute gemacht! Wir haben außerdem Delfine gesehen, bevor ich es noch vergesse zu erwähnen ;) aber nur aus der Ferne und auf dem Foto hat man Nichts erkannt. 
Hier seht Ihr die Aussicht von der Brücke:
Und hier die alte Brücke. Wir standen auf dem restaurierten Teil aber die Brücke vor uns war der alte Teil:
Und von der Brücke wieder zurück in den Dschungel ;)
Wo riesige fleischfressende Pflanzen auf uns warteten ;)
Eine Futterluke, oder wie man das nennt, von der Pflanze war etwa halb so groß wie meine Hand ... also schon ziemlich groß, ich habe zumindest noch nie so eine große fleischfressende Pflanze gesehen. Leider waren alle Futterluken zu, sonst hätte ich Euch auch einmal ein Foto von einer Offenen gemacht. Vielleicht war es der Pflanze einfach zu kalt ...
Dann sind wir mit unserem Auto noch an das andere Ende der Insel gefahren, denn dort war ein Strand ausgeschildert. Dort haben wir dann Campingplätze entdeckt. Das ist echt Wahnsinn. Da haben viele Leute 10 m vom Strand weg ihr Auto geparkt, Zelte aufgeschlagen und dann dort ihre Ferien verbracht ... da kann ein deutscher Campingplatz nicht gegen anstinken ;)
Hier seht ihr unser Auto und 10 m hinter mir ist jetzt der Strand ... eine Bank und ein Grill sind schon da und neben dem Auto kann man jetzt sein Zelt aufstellen und dort ein paar schöne Nächte unter freiem Himmel verbringen ;)
Der Weg zum Strand:
Hier das Wasser:
Hier seht ihr wie die neben uns dort die Zeit verbracht haben ... 2 Meilen weg war ein großer Food store und dort haben die sich sicherlich eingedeckt und sind dann hierhin gefahren um hier ein paar schöne Tage zu verbringen, bei Grillen und gemütlichem Zusammensein am Strand. Leider war es immer noch etwas zu kalt um ins Wasser zu gehen. Nur die Hartgesottenen waren im Wasser :)
Abends in Miami sind wir dann noch Pizza essen gegangen:
Und danach wollten wir noch auf ein letztes Bier ins Hofbräuhaus aber das hatte leider schon geschlossen :(
Die hatten sogar schon die Leuchtsterne und Lichterketten an den Palmen in der Einkaufsmeile, aber angeschaltet wurden die wohl erst am 01. Dezember, das haben wir leider nicht mehr gesehen ... das war schon lustig, Weihnachten unter Palmen, in Miami ist es möglich :-P
Soweit auch schon wieder für Heute, jetzt muss ich mich beeilen, dass ich in der Mensa noch etwas zu Essen bekomme und dann schnell zu meiner Class, die um 13:25 Uhr anfängt. Danach treffe ich mich noch mit einem anderen Studenten, um für einen Test am Mittwoch zu lernen und heute Abend gehen wir vielleicht noch einmal Wings essen ...

Morgen gibt es den letzten oder vorletzten Post vom Miami ... vielleicht habe ich dann etwas mehr Zeit. 

Andi(:

Sonntag, 1. Dezember 2013

Miami!

Heute berichte ich Euch von unserem Trip die Ostküste runter bis nach Key West (dem südlichsten Punkt der USA). Wobei Key West eigentlich nicht der südlichste Punkt ist, weil es eine Inselgruppe ist und der eigentlich südlichste Punkt am unteren Ende von Florida liegt, aber das interessiert ja Keinen ;) ... also später mehr dazu: 

Auf jeden Fall war die Tour eine super Erholung vor den jetzt anstehenden End-Examen und eine sehr interessante Reise um die USA und die Menschen hier noch etwas näher kennen zu lernen.

Heute nur ein kleiner Ausschnitt vom Beginn der Tour, da ich heute 12 Stunden am Stück (mit kleinen Pausen) zurück von Miami gefahren bin und ziemlich müde.

Zu erst haben wir uns einmal von allen verderblichen Resten die wir noch im Kühlschrank hatten Pausenbrote geschmiert ;)
Dann sind wir das Auto abholen gefahren. Der catbus fährt alle halbe Stunde in die Nachbarstadt, wo eine Autovermietung ist. Das war sehr angenehm! Wir haben einen Passat bekommen :) das einzige deutsche Auto was sie hatten :-D und es war schön, noch einmal deutsche Qualität unterm Hintern zu haben :-D ... wobei ich sagen muss, dass mir der Cheavy Malibu beim Trip nach New Orleans auch gut gefallen hat und den hatten wir auch eigentlich noch einmal passend zu Miami gebucht, aber den hatten sie nicht mehr ... also der Passat war auch ok! 2,5 liter ... drunter geht hier in USA nix! In Miami haben wir uns dann auch oft des Sportmodus bedient ;)
Am ersten Tag war dann nach fünf Stunden Fahrt noch Halt in Savannah, einer Stadt an der Ostküste, die leicht britisch angehaucht ist und viele Pubs hat. Hier die Hafenmeile am nächsten Morgen, kurz bevor wir Richtung Miami aufgebrochen sind: 
Es standen relativ viele Denkmäler in Savannah. Hier eins zu Ehren und Gedenken an die Sklaven die verschleppt wurden und die Familien, die dadurch getrennt wurden:
Wenn man dann die Treppe hoch ging hat sich einem dieses Bild geboten. Die alten Bäume haben so etwas wie Misteln an, sieht aber eher aus wie graues Moos, das von den Bäumen runter hängt. Sah aber sehr interessant aus. Etwa so wie bei Forrest Gump, wo der junge Forrest immer die Allee entlang läuft. In einer Stadt etwas mehr nördlich (Charleston) wurden Filme wie "Vom Winde verweht" und "Wie ein einziger Tag" gedreht. Savannah sieht allerdings auch sehr ähnlich aus wie Charleston. Abends hatten wir auch noch die traditionelle southern Küche in einem bekannten Restaurant gekostet: "The Lady and Sons". 
 Hier noch ein anderes Denkmal, der erste Absatz ist sogar in Deutsch ;)
Und dann ging es auch schon los Richtung Miami ... aber auf dem Weg dorthin konnten wir es uns als Ingenieure natürlich nicht nehmen lassen, noch an Cape Canaveral vorbei zu fahren, weil es nur ein Umweg von 10 Meilen war. Hier der Blick auf das Kennedy Space Center:
Es war schon interessant die Tribünen zu sehen, von denen aus die Leute immer den Start einer Trägerrakete mit Gepäck beobachtet haben. Schade, dass von hier aus schon seit 2007 kein Mensch mehr ins All geschossen wurde, aber das ziehen Sparmaßnahmen halt so nach sich ... Es werden allerdings immer noch Satelliten in ihre Umlaufbahn befördert von hier aus, soweit ich weiß. Auf dem Gelände des Kennedy Space Centers steht auch ein altes Space Shuttle, das wir uns angesehen haben. Geschichte zum Anfassen ;) ... das motiviert doch jetzt wieder fürs Ingenieursstudium um auch weiterhin ähnliche Erfolge möglich zu machen ;-)

Bevor ich jetzt mit der Berichterstattung fortfahre möchte ich hier einen kurzen Schnitt machen, da ich jetzt wirklich ins Bett muss... morgen gebe ich noch um 8 Uhr das Auto zurück und habe danach direkt wieder class. Ich bin sehr gespannt auf die letzten beiden Wochen und hoffe, dass ich meine Noten noch etwas verbessern kann mit den End-Examen und Abschlussprojekten. 

Bis dahin ... sende ich schöne Grüße nach good, old Germany und wünsche einen guten Start in die Arbeitswoche!

Euer
Andi(: